Tarifvertrag öffentlicher dienst banken

Da die Bedeutung an den erfassten Arbeitnehmern gemessen wird, betreffen die vier getroffenen Vereinbarungen den gewerblichen Bankensektor und wurden von der AFB ausgehandelt. Aber die anderen Teilsektoren haben andere Tarifverträge zu verschiedenen Themen Es gibt zwei branchenweite Mehrarbeitgeber-Tarifverträge, die auf sektoraler Ebene gelten: Nationaler Tarifvertrag im Bankensektor und Nationaler Tarifvertrag in Finanzgesellschaften. Die erste, die von der AFB ausgehandelt wurde, wurde auf alle als Banken zugelassenen Unternehmen ausgedehnt, auch wenn sie nicht der AFB angeschlossen sind, mit Ausnahme der Gesellschaften, die der ASF angeschlossen sind (die durch den Nationalen Tarifvertrag in Finanzgesellschaften geregelt sind). Diese beiden branchenweiten Tarifverträge bestimmen Löhne und Mindestlöhne in der Branche. Einige Banken haben ihnen Warnhinweise zugestellt und einen Brief zitiert, den die Regierung vor 26 Jahren herausgegeben hat. In dem Schreiben heißt es, dass Führungskräfte der Skala IV und höher Teil des Top-Managements sind, und dass sie streiken, um die Interessen der Bank zu beeinträchtigen, was einer Pflichtverletzung gleichkommt. Abgesehen von Lohnkürzungen, so warnt die Mitteilung, wird ein Eintrag in ihre vertraulichen Berichte gemacht. Darüber hinaus könnte das Gesetz über die « Sozialdemokratie und Arbeitszeitreform » bis 2013 die Landschaft des französischen Systems der Arbeitsbeziehungen grundlegend verändern. Wenn diese Änderung in Kraft tritt, werden nur Gewerkschaften, die bei den Arbeitswahlen mindestens 10 % der Stimmen erhalten, als « repräsentativ » angesehen und sind daher die einzigen Gewerkschaften, die in der Lage sind, innerhalb dieses Unternehmens eine Vereinbarung zu schließen. Dieser Wandel dürfte Folgen für die Gewerkschaften im Bankensektor haben. An der Spitze der Pyramide steht der Geschäftsführer, unterstützt von Executive Directors (EDs). Sie werden von der Regierung ernannt und sind Mitglieder des Verwaltungsrats.

Sie unterliegen einem anderen, von der Regierung formulierten Dienstregelsatz. Die politischen Entscheidungen der Regierung und des Verwaltungsrats werden von den MD und Den EDs durch die Beamten und das Arbeiterpersonal durchgeführt. Obwohl die Aufgaben der Leitenden in den Dienstvorschriften definiert sind, ist jeder Teil des Managements, da sie die Richtlinien/Entscheidungen des Top-Managements nach ihrem besten Urteil durchführt. In der Abteilung einer Niederlassung ist die Filialleiterin Teil der Geschäftsführung, handelt aber nur auf eigene Faust. Sie meldet sich beim Kontrollamt. Derzeit und bis zur vollständigen Umsetzung der Reform der Repräsentativität kann eine einzige Gewerkschaft einen Tarifvertrag wirksam unterzeichnen, wenn sie repräsentativ ist. Und jede Gewerkschaft auf lokaler oder sektoraler Ebene, die einem Vertreter der Konföderation auf nationaler Ebene angeschlossen ist, wird ebenfalls als repräsentativ angesehen (« Vermutung der Repräsentativität »). Nur nicht repräsentative Gewerkschaften sind vom Verhandlungsrecht ausgeschlossen. Dies wird sich jedoch mit der Umsetzung der Reform ändern (siehe unten). Wenn eine Gewerkschaft bei einer Abstimmung am Arbeitsplatz nicht genügend Unterstützung erhält, hat sie nicht das Recht, Vereinbarungen im Namen der Arbeitnehmer zu schließen. Nach Inkrafttreten der Gesetzesänderungen im Jahr 2013 können Gewerkschaften, die nun als repräsentativ gelten, nicht mehr als repräsentativ gelten.

Tarifverträge gelten nur, wenn sie von einer oder mehreren Gewerkschaften geschlossen wurden, die insgesamt mindestens 30 % der Stimmen bei den Arbeitswahlen erhalten haben, und nur, wenn Gewerkschaften, die für die Mehrheit der Belegschaft repräsentativ sind, nicht dagegen sind. Auf nationaler und sektoraler Ebene gelten ab 2013 neue Kriterien, wenn die Ergebnisse der Wahlen am Arbeitsplatz, die alle vier Jahre stattfinden, bekannt gegeben werden. Bis 2013 wird die derzeitige Repräsentativitätsvermutung beibehalten. Abgesehen von diesen beiden Branchenvereinbarungen kann jede Arbeitgeberorganisation in ihrem eigenen Teilsektor über mehrere Themen (einschließlich Löhne) verhandeln, aber ihre Tarifverträge können nicht den branchenweiten Vereinbarungen widersprechen. Vereinbarungen auf Unternehmensebene können branchenweite Tarifverträge ergänzen oder präzisieren.